HEK-Pfahl - Vroom Funderingstechnieken
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HEK-Pfahl

Der HEK-Pfahl ist ein Ortbeton- und komplett bodenverdrängender Schraubpfahl, der bei solchen Projekten zum Einsatz kommt, bei denen eine vibrationsfreie und/oder geräuscharme Herstellung notwendig ist.

Die HEK-Pfähle gibt es in zahlreichen Ausführungen - mit Mörtelinjektion oder als geschraubte Stahlrohrpfähle. Bei dem System wird ein glattes, mit einer losen Schraubspitze versehenes Stahlbohrrohr eingesetzt. Ein Bohrmotor bringt es schraubend in die entsprechende Tiefe und anschließend werden die Bewehrung und der Beton eingebracht. Das Bohrrohr wird daraufhin herausgezogen, wobei die Schraubspitze im Boden zurückbleibt. Der Pfahl kann anschließend über die komplette Länge bewehrt werden. Je nach Gründungsmaschine und der Bodenbeschaffenheit können Pfahllängen bis zu 48 m hergestellt werden. Das System bewirkt eine hohe Tragfähigkeit.

Leistungsmerkmale der HEK-Pfähle

  • Anpassungen der technischen Pfahldaten sind noch bis kurz vor Beginn und manchmal sogar während der Arbeiten möglich.
  • Die Pfähle können sowohl eine relativ hohe Druck- als auch Zugbelastung aufnehmen.
  • Sie wirken bodenverdrängend, dadurch fällt beim Bohren kein Aushub an.
  • Das Pfahlsystem wird durch Schrauben vibrationsfrei und geräuscharm eingebaut.
  • HEK-Pfähle können über die gesamte Länge mit einem Korb bewehrt werden und können dadurch sowohl eine relativ hohe Druck- als auch Zugbelastung aufnehmen.
  • Die Pfähle können oberhalb der Arbeitshöhe in der entsprechenden Höhe nachgearbeitet werden.

Anwendungsbereiche der HEK-Pfähle

  • HEK-Pfähle eignen sich insbesondere für die Gründung von Projekten in einer bebauten Umgebung bzw. dort, wo Bodenaushub oder Vibrationen unerwünscht sind.
  • Hervorragend geeignet für innerstädtische Projekte, im Infrastruktur- und Energiebereich (u.a. Windkraftanlagen).

Besondere Aspekte der HEK-Pfähle

Zu jeglichem Unterbau berät Vroom Funderingstechnieken Sie gerne über den Einsatz des HEK-Pfahls sowie den dafür in Betracht kommenden Typ. HEK-Kombipfähle sind mit einem vorgefertigten Betonelement ausgestattet und eignen sich sehr gut für Tiefgaragen, Tunnel und Kellerkonstruktionen, die von einem höheren Niveau aus vertieft hergestellt werden müssen. Siehe auch die separate Produktbeschreibung. HEK verrohrte Bohrpfähle lassen sich mit geschraubten Stahlrohrpfählen im Mini-Segment vergleichen. In diesem Fall bleiben sowohl die Schraubspitze als auch die Verrohrung im Boden zurück.

Überwachung während der Herstellung

Durch die automatische Erfassung von Drehmoment, Pull Down-Leistung und Bohrzeit verfügt der Rammmaschinist jederzeit über aktuelle Informationen über den hergestellten Pfahl, wird direkt auf Abweichungen im Unterbau aufmerksam und kann und entsprechend vorausschauend handeln. Bohrmoment, Einbringgeschwindigkeit und Reibfaktor dienen als Indiz zur Überwachung der Sondierung Die Kontrolle der Wasserzufuhr zum Schraubrohr erfolgt während des Einschraubens mit Hilfe eines Senkbleis oder Steins.

Die Kontrolle der Mörtelqualität erfolgt durch Bohren und Erproben von Beton aus dem Kern des Pfahls.

Vroom Funderingstechnieken fertigt HEK-Pfähle nach dem eigenen Fertigungsverfahren, unter interner Qualitätskontrolle und nach Maßgabe nationaler Normen und Ausführungskriterien an. Beton (und Mörtel) für die HEK-Pfähle wird von zertifizierten Betonzentralen bezogen.

Überwachung nach der Herstellung

Dank der eigenen Qualitätssicherung kann schnell reagiert werden. Bei Zweifeln bezüglich der Qualität des Pfahls und/oder auf Wunsch des Auftraggebers in Bezug auf die Ausführung können von Vroom Funderingstechnieken hergestellte HEK-Pfähle akustisch durchgemessen und anschließend von einer unabhängigen Beratungsstelle beurteilt werden.

Die Kontrolle der Mörtelqualität erfolgt durch Bohren und Erproben von Beton aus dem Kern des Pfahls.

Vroom Funderingstechnieken fertigt HEK-Pfähle nach dem eigenen Fertigungsverfahren, unter interner Qualitätskontrolle und nach Maßgabe nationaler Normen und Ausführungskriterien an. Beton (und Mörtel) für die HEK-Pfähle wird von zertifizierten Betonzentralen bezogen.

Lassen Sie sich beraten

Vroom Funderingstechnieken verwendet größte Sorgfalt auf die Herstellung der Broschüren und der Website. Die Inhalte dienen jedoch lediglich der Unterrichtung und sind nicht anspruchsbegründend. Die nicht von Vroom Funderingstechnieken verifizierte und ohne ihre Beratung erfolgte Verwendung von Inhalten der Broschüren oder der Website erfolgen auf eigene Gefahr.

Hinsichtlich der von Ihnen geplanten Nutzung übernimmt Vroom Funderingstechnieken für die Richtigkeit und/oder Eignung der Informationen keine Haftung. Zur Beantwortung von Fragen zur Verwendung unserer Produkte für konkrete Projekte setzen Sie sich bitte mit unserer Verkaufsabteilung in Verbindung.

Technische Daten

Allgemeines

  • Ein Dichtband hält das Rohr beim Einschrauben des HEK-Pfahls sauber und trocken. 
  • Schrägen bis 1:3 je nach Situation und Pfahllänge.
  • Verfügbare Hilfsgeräte: Betonpumpe, Radlader und Krankübel Schallpegel der Maschine ca. 90 dB.
  • Das System wird als vibrationsarm bis vibrationsfrei betrachtet.

Bohranlage

  • Stufenlos regelbar und je nach Bohrmotor. 
  • Drehmoment 250 bis 500 kNm.
  • Pull Down 150 bis 400 kN.

Mörtelinjektion

HEK-Pfähle können mit Mörtelinjektion ausgeführt werden, sofern dies konstruktiv erforderlich ist bzw. für die Ausführung verlangt wird.

Betonqualität

C20/25-, C25/30-, C30/37- und C35/45-Qualität.

Bewehrung

B500B-Qualität, gemäß Eurocode 2.
Eine Bewehrung des Pfahls über die gesamte Länge ist möglich und die Bewehrung kann auch vertieft abgehängt werden.

Tragfähigkeit

Bodenmechanische Tragfähigkeit gem. Eurocode 7 (NEN 6743).

Die Schraubspitze ist eine an die bodenmechanischen Gegebenheiten angepasste Schweißkonstruktion. In manchen Fällen wird die Spitze in gegossener Form ausgeführt. Das Verhältnis Fußplatte/Schacht ist auf Dfuß< √  1,5 x Dschacht optimiert.

Die einzuhaltenden Tragfähigkeitsfaktoren erfüllen Eurocode 2, Eurocode 7 (NEN-EN 12699) und als Pfahlspitzenniveau gilt die Unterseite des Schraubrohrs.


Tragfähigkeitsfaktor im Bereich der Pfahlspitze 

αp = 0,63
β= 1,0 (Dfuß< √ 1,5 x Dschacht)
S = 1,0


Schachtreibung der Druckpfähle

αs = 0,009 (bei Anwendung von Mörtelinjektion αs = 0,009)


Schachtreibung bei Zugpfählen

αt = 0,009 (bei Anwendung von Mörtelinjektion αt = 0,009)


Last- und Verformungsverhalten

Gemäß Eurocode 7 (NEN 6743, Typ 1, Figur 6 und 7)


Belastungsspektrum

Je nach Durchmesser und Bodenbeschaffenheit können Zug- und Druckbelastungen angegeben werden.

Statische Aspekte

Verfügbare Schraubrohrdurchmesser, Maße in mm: Schacht (Spitzendurchmesser)

  • 273 (330) * 
  • 324 (395) * 
  • 356 (435) * 
  • 380 (465)  
  • 406 (495)  
  • 456 (560) 
  • 530 (650)

Andere Durchmesser auf Anfrage. Maximale Pfahllänge ca. 48 m, je nach Pfahldurchmesser und Bodenbeschaffenheit. Größere Pfahllängen werden auf Anfrage untersucht.

*Die Herstellung dieser Durchmesser kann ggf. ohne Mörtelinjektion erfolgen.

Herstellung

Vervaardigingsproces schroefpalen type VGS (+grout) 

  1. Positionierung des stählernen Hilfsrohrs über der Schraubspitze, die auf Geländehöhe in die entsprechende Position gebracht wurde.
  2. Die hydraulische Bohranlage bringt in Kombination mit der Pull-Down-Leistung das Hilfsrohr schraubend in die gewünschte Tiefe
  3. Die Bewehrung wird eingebracht, wenn sich das Hilfsrohr in der gewünschten Tiefe befindet.
  4. Betonmörtel wird mit Hilfe einer Betonpumpe bzw. eines Kübels in das Hilfsrohr gegossen. 
  5. Das Hilfsrohr wird oszillierend oder schraubend gezogen, wobei die Schraubspitze zurückbleibt. 
  6. Nacharbeiten des Pfahls und Aufstellen der Maschine an der nächsten Position.

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