Vibro-SD-Pfähle - Vroom Funderingstechnieken
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Vibro-SD-Pfähle

Die Ortbeton- und bodenverdrängenden Vibro-SD (Silent Driven und Small Diameters)-Pfähle können unter Fußböden in Betriebshallen und unter Pfahl-Platten-Gründungen eingesetzt werden. Die Kombination von Pfahl und Fußboden kann zu einem ausgesprochen wirtschaftlichen Entwurf führen. Die Vibro-SD-Pfähle werden mit einer sehr hohen Produktionsgeschwindigkeit eingebaut.

Vibro-SD-Pfähle sind in preislicher und logistischer Hinsicht eine interessante Ergänzung zu den traditionellen und Ortbetonpfahlsystemen. Die Gründungspfähle werden mit hoher Produktionsgeschwindigkeit hergestellt. Ein Futterrohr wird mit einem Vibrator auf die entsprechende Tiefe in den Boden eingebracht. Im Hinblick auf die gewünschten hohen Produktionsgeschwindigkeiten werden kleinere Durchmesser und Längen bevorzugt.  

Leistungsmerkmale der Vibro-SD-Pfähle

  • Der Pfahlkopf wird bis auf Arbeitsebene eingebaut und auf der entsprechenden Höhe fertiggestellt. 
  • Die Pfahllänge lässt sich direkt an die Bodenbeschaffenheit anpassen.
  • Hohe Produktionsgeschwindigkeit: hohe Anzahl Pfähle pro Tag.
  • Geeignet für zentrische Druckbelastung: größere Durchmesser und weniger geeignet für exzentrische Belastungen.
  • Das System ist vibrationsfrei und geräuscharm.
  • Das System ist bodenverdrängend, also kein Bodenaushub.
  • Das Pfahlsystem und die Tragfähigkeitsfaktoren erfüllen Eurocode 7 (NEN 6743 vibrierte Stahlrohrpfähle).

Für Bodenflächen in Lagerhallen gewährleistet ein ausgeklügelter Pfahlplan eine gleichmäßige Verteilung der Bodenbelastung. 

Für größere Durchmesser und Pfahllängen oder ´Konstruktions´-Pfähle für ein Betriebsgebäude sind andere Pfahlsysteme verfügbar. Für Bodenflächen in Lagerhallen gewährleistet ein ausgeklügelter Pfahlplan eine gleichmäßige Verteilung der Bodenbelastung.

Anwendungen

  • Vibro-SD-Pfähle lassen sich gut bei unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten einsetzen, weil die Pfahllänge vor Ort an die Situation angepasst werden kann.
  • Das Herstellungsverfahren von Vibro-SD-Pfählen ist vollautomatisiert. 
  • Bei Bodenfeldern kann sich der Entwickler für ein dichtes Pfahlfeld in Kombination mit einem dünnen Bodenfeld mit relativ wenig Bewehrung entscheiden. 
  • Vroom Funderingstechnieken liefert sowohl die Vibro-SD-Pfähle für die Bodenfelder als auch die konstruktiven Pfähle für ein Haupttragwerk. 
  • Vibro-SD-Pfähle lassen sich auch in ´Pfahlfeldern´für die Gründung von Straßen und Geländeabschnitten verwenden.
  • In Kombination mit den Erdarbeiten können setzungsarme Straßenkonstruktionen angeboten werden. 
  • Die Vibro-SD-Pfähle lassen sich in manchen Situationen auch für Konstruktionen verwenden. Dann ist jedoch zu berücksichtigen, dass es nur eine beschränkte Möglichkeit zur Bewehrung gibt.

Qualitätssicherung

Vroom Funderingstechnieken produziert Vibro-SD-Pfähle nach einem für Vroom Funderingstechnieken entwickelten Fertigungsverfahren, unter interner Qualitätskontrolle und nach Maßgabe nationaler Normen und Ausführungskriterien. Optional können die von Vroom Funderingstechnieken hergestellten Vibro-SD-Pfähle akustisch durchgemessen und anschließend von einer unabhängigen Beratungsstelle beurteilt werden. Dank der eigenen Qualitätssicherung kann bei Zweifel bezüglich der Pfahlqualität oder auf Wünsche des Auftraggebers adäquat reagiert werden.

Lassen Sie sich beraten

Vroom Funderingstechnieken verwendet größte Sorgfalt auf die Herstellung der Broschüren und der Website. Die Inhalte dienen jedoch lediglich der Unterrichtung und sind nicht anspruchsbegründend. Die nicht von Vroom Funderingstechnieken verifizierte und ohne ihre Beratung erfolgte Verwendung von Inhalten der Broschüren oder der Website erfolgen auf eigene Gefahr.

Im Hinblick auf die von Ihnen geplante Nutzung übernimmt Vroom Funderingstechnieken für die Richtigkeit und/oder Eignung der Informationen keine Haftung. Zur Beantwortung von Fragen zur Verwendung unserer Produkte setzen Sie sich bitte mit unserer Verkaufsabteilung in Verbindung.

Technische Spezifikationen Vibro-SD-Pfähle

Betonqualität

C20/25-, C25/30- und C30/37-Qualität.

Bewehrung

B500B-Qualität.


Bei zentrischer Belastung standardmäßig mit einem Bewehrungsstab im Pfahlkopf, mit einem Durchmesser von 16 mm und einer Länge von 1,5 m, versehen.

Bei exzentrischer Belastung kommt ein kurzer Bewehrungskorb zum Einsatz, der nach der Herstellung eingebaut wird.

Eine zusätzliche oder sonstige Bewehrung ist von der aufzunehmenden Belastung abhängig.

Tragfähigkeit

Die bodenmechanische Tragfähigkeit gemäß Eurocode 7 (NEN 6743) nennt folgende Pfahlklassenfaktoren:

Pfahlspitzentragfähigkeitsfaktor

αp = 1,0
β = 1,0 bei standardmäßigen SD-Pfählen mit einer Abdichtungsplatte

Schachtreibung Druckpfähle

αs = 0,012 (vibrierend gezogenes Rohr)

Zusätzliche Bestimmungen bei der Berechnung der Pfahltragfähigkeit finden keine Anwendung.

Last- und Verformungsverhalten

Gemäß Eurocode 7 (Typ 1 NEN 6743: Figur A 34-18 und A 34-19)

Belastungsspektrum

Je nach Durchmesser und Bodenbeschaffenheit bis max. 600 kN Druck (Bemessungswert).

Gründungsmaschine

Gewicht der Maschine, produktionsbereit ca. 80 t

Vibrationsramme

Stufenlos verstellbar

Angaben Vibro-SD-Rohr

Verfügbare Rohrdurchmesser 180, 220 und 273 mm.

Pfahllängen

Maximal 26 m, je nach Durchmesser.

Herstellung

Productie proces Vibro-SD palen

  1. Das mit einer losen Abdeckplatte versehene stählerne Futterrohr wird auf Geländehöhe aufgestellt.
  2. Das Futterrohr wird mit Hilfe einer hochfrequenten Vibrationsramme in Kombination mit dem Pull Down der Gründungsmaschine vibrierend eingeführt. Während des Einführens wird der Beton in das Rohr gepumpt.
  3. Wenn das gewünschte Niveau erreicht ist, wird das Futterrohr mit Beton aufgefüllt bis der gewünschte Druck vorhanden ist.
  4. Das Rohr wird mit Beton abgefüllt und mit Druck beaufschlagt, damit das Ziehen des Rohrs beginnen kann.
  5. Unter einem vorab eingestellten Druck wird das Rohr vollautomatisch vibrierend gezogen. Während des Ziehens wird kontinuierlich und unter Druck Betonmörtel zugeführt. Der Pfahldurchmesser wird in einem automatisierten Prozess, in dem Ziehgeschwindigkeit, Betondruck und Betonvolumen aufeinander abgestimmt sind, überwacht.
  6. Der Standort der Gründungsmaschine wird versetzt, der Pfahlkopf nachgearbeitet  und erforderlichenfalls eine Kopfbewehrung gesetzt. 

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